Projektname:

Prognose des Schallschutzes bei gebäudetechnischen Anlagen – FH-IPTOOLS

Projektpartner:

BDF, HDI, TH Rosenheim, HS Döpfer, Regnauer, Huber&Sohn, Rehau, Geberit

Ansprechpartner*in:

Maxi Broßat

Zeitraum:

Mai 2024 – Mai 2028

Ermittlung von Quelldaten für die schalltechnische Prognose von Abwasserinstallationen

Im Schallschutz ist neben dem Tritt- und Luftschallschutz auch die Reduzierung von Geräuschen aus gebäudetechnischen Anlagen für das Wohlbefinden von großer Bedeutung. Normativ geregelte Prognosemodelle gibt es derzeit nicht, aber mit dem von der TH Rosenheim entwickelten ingenieurgerechten Verfahren ist es nun möglich, die Ausbreitung von Geräuschen aus der Gebäudetechnik (sogenannte Lärmquellen) in Holzgebäuden planerisch zu berücksichtigen. Nachdem im Vorgängerprojekt bereits die bauteil- und konstruktionsabhängige Weiterleitung des Körperschalls innerhalb der Gebäudehülle (sog. Übertragungsfunktionen) untersucht wurde, müssen nun anlagenspezifische Daten der anregenden Quelle – hier Abwassergeräusche – erfasst und charakterisiert werden.

Neben der schalltechnischen Analyse soll auch eine Verknüpfung mit dem subjektiven Empfinden erfolgen und baukonstruktive und gebäudetechnische Lösungen für verschiedene Qualitätsstufen des akustischen Komfortempfindens erarbeitet werden. Dazu werden im Rahmen des Projektes u.a. in-situ Messungen durchgeführt und die psychoakustische Wahrnehmung durch Hörversuche implementiert.

Ziel ist es, Holzgebäude wirtschaftlicher und bedarfsgerechter planen zu können. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert.

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