Institut

Von der Tradition
zur Innovation

Das Holzbau Deutschland Institut agiert seit 1990 als Organisation des Zimmerer- und Holzbaugewerbes mit dem Fokus auf die Praxis im Holzbau.

Zur Entwicklung von Innovationen im Holzbau bringen wir dabei unsere Kompetenzen aus allen relevanten Baudisziplinen zielorientiert ein, um Holzbauunternehmen und Planende mit dem nötigen Know-how für kommende Aufgaben zu unterstützen.

Eine unserer Kernaufgaben ist die Durchführung und Koordinierung praxisrelevanter Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern im Bauwesen.

Jan Bitter

Artikel

quadriga „MHolzBauRL 2.0: Erste Erfahrungen in der Praxis“

In der aktuellen Ausgabe 4/2026 der HOLZBAU – die neue quadriga ist ein Beitrag des Holzbau Deutschland Instituts zur Muster Holzbaurichtlinie 2024 erschienen.

Neben der Darstellung der wichtigsten Regelungen der Richtlinie liegt ein Schwerpunkt auf der Beantwortung der relevantesten Auslegungsfragen, die Planende und Ausführende im Rahmen der Fachberatung Holzbau des INFORMATIONSDIENST HOLZ gestellt haben. Diese betreffen insbesondere die Anschlüsse von Fenstern und Brandschutztüren, die Verwendung brennbarer Gefachdämmstoffe, Installationen in Bauteilen, die Ausbildung der Brandriegel bei Außenwandbekleidungen sowie ganz allgemein den Umgang mit Abweichungen.

Veranstaltungen

Hochschultage Holzbau für Lehrende im Bauingenieurwesen 2026

Die Anmeldephase für die Hochschultage Holzbau für Lehrende im Bauingenieurwesen ist abgeschlossen. Wir freuen uns am 17. und 18. September 2026 insgesamt 60 Teilnehmende in Frankfurt am Main begrüßen zu dürfen.

Die große Resonanz zeigt, wie stark das Interesse an der Weiterentwicklung der Holzbaulehre ist.

Im Mittelpunkt stehen der neue Eurocode 5 und seine Bedeutung für Lehre und Praxis sowie Fragen zu Didaktik, Innovation und der Zukunft der Hochschullehre im Holzbau.

Neben fachlichen Impulsen und Erfahrungsberichten aus den Hochschulen freuen wir uns besonders auf den fachlichen Austausch und die Diskussionen gemeinsamer Herausforderungen.

Die Hochschultage werden vom INFORMATIONSDIENST HOLZ gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) durchgeführt. Gemeinsam setzen wir Impulse für die Hochschulbildung im Holzbau. .

Die Veranstaltung wird unterstütz durch:

Zentrum Holzbau Schwarzwald gGmbH
Fast + Epp
DERIX-Gruppe
Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V.
PIRMIN JUNG
merz kley partner
Gumpp & Maier GmbH
Holzbau Deutschland Institut e. V.

Brandschutz

Nachweis der Bauart nach HolzBauRL auch bei Gebäuden außerhalb des Anwendungsbereichs

Rundschreiben der Bayerischen Obersten Bauaufsicht erleichtert den Einsatz nachgewiesener Holzbauteile.

Der mit dem Rundschreiben der Bayerischen Obersten Bauaufsicht ausgesprochene Verzicht auf eine Bauartgenehmigung für hochfeuerhemmende Holzbauteile sowie abweichend hochfeuerhemmende und abweichend feuerbeständige Holzbauteile bei Nachweisführung gemäß den Anhängen 1 bis 3 der HolzBauRL: 2024-09 in Gebäuden außerhalb des Anwendungsbereichs der Richtlinie ist eine Erleichterung auf dem Weg zu einem sachgerechten, gleichwertigen Umgang mit dem Holzbau.

Es ist nicht zu begründen, die Anwendbarkeit dieser Holzbauteile allein über den formalen Anwendungsbereich der Richtlinie auf Gebäude mit brandschutztechnisch abgetrennten Raumgruppen ≤ 400 m² und Sonderbauten mit selbstrettungsfähigen Nutzenden zu beschränken. Die Bauteile verlieren ihre brandschutztechnischen Eigenschaften nicht dadurch, dass sie in einem Gebäude außerhalb dieses Anwendungsbereichs eingesetzt werden.

Ohne diese Klarstellung ergibt sich für diesen Fall das formale Erfordernis einer allgemeinen oder vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung (aBG oder vBG). Das Rundschreiben eröffnet nunmehr den Weg, den konkreten Nachweis der Bauart nach HolzBauRL auch außerhalb ihres Anwendungsbereichs anzuerkennen, und vereinfacht damit die Umsetzung solcher Bauvorhaben.

Die Übereinstimmungsbestätigung solcher Bauarten muss gemäß Anhang 4 der HolzBauRL unter dem zusätzlichen Hinweis auf den Verzicht auf eine Bauartgenehmigung auf Grundlage von Art. 15 Abs. 4 BayBO erfolgen.

Gleichwohl bleibt der Weg über ein Rundschreiben nur ein Zwischenschritt. Ziel muss eine Verankerung in den einschlägigen Regelwerken sein, damit nachgewiesene Holzbauteile ohne zusätzliche Auslegungsebene angewendet werden können.

Informationsdienst Holz

holzbau handbuch

Aufzugsschächte in Holzbauweise

Mit der zunehmenden Verbreitung mehrgeschossiger Holzgebäude wächst auch der Anspruch, vertikale Erschließungskerne konsequent in Holz auszuführen. Aufzugsschächte übernehmen im Gebäude eine zentrale Funktion für Erschließung, Barrierefreiheit und Sicherheit. Werden sie in Holzbauweise ausgeführt, sind insbesondere die Anforderungen an den Brandschutz und den Schallschutz frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Die neue Publikation „Aufzugschächte in Holzbauweise“ aus der Reihe holzbau handbuch beleuchtet die besonderen Anforderungen an Planung und Ausführung von Aufzugsschächten im Holzbau.

Beginnend werden ermüdungsrelevante Fragestellungen bei der Tragwerksplanung behandelt, insbesondere im Zusammenhang mit der Befestigung der Führungsschienen. Ein Schwerpunkt der Veröffentlichung liegt auf den aktuellen brandschutztechnischen Anforderungen an Aufzugsschächte in Holzgebäuden. Behandelt werden die bauordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen, die Vorgaben der Holzbaurichtlinie sowie typische Anwendungsfälle und Risikobetrachtungen. Anhand von Ausführungsbeispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, Aufzugsschächte auch in höheren Gebäudeklassen regelkonform und sicher in Holzbauweise umzusetzen. Ebenso widmet sich die Publikation den schallschutztechnischen Anforderungen. Erläutert werden geeignete Konstruktionsprinzipien, die Anbindung der Schächte an den Baukörper sowie die Auswirkungen der Aufzugstechnik auf die akustische Qualität. Messergebnisse aus ausgeführten Projekten liefern wertvolle Hinweise für die Planung und Ausführung. 

Die Publikation richtet sich an Planende, Studierende, Sachverständige und Ausführende. 

Informationsdienst Holz

holzbau handbuch

Brandschutz bei Industriebauten in Holzbauweise

Holzbau gewinnt auch im Industriebau zunehmend an Bedeutung, getrieben von ökologischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Gleichzeitig stellt der Brandschutz bei Produktions- und Lagerhallen hohe Anforderungen an die Planung.

Die neue, 52 Seiten starke Publikation beleuchtet:

  • Anforderungen nach Muster-Industriebaurichtlinie 
  • Nachweisführungen und deren Möglichkeiten.
  • Risikoeinschätzungen von Gebäudeversicherern.

Darüber hinaus enthält sie Hintergründe zur Industriebaurichtlinie 2019 sowie weiterführende Ansätze.

Praxisnahe Beispiele runden die Broschüre ab und machen sie zu einer wertvollen Grundlage für Planer, Tragwerks- und Brandschutzingenieure sowie Bauaufsichtsbehörden.

Informationsdienst Holz

Holztafelbau

Die meistgefragte Veröffentlichung des Informationsdienst Holz wurde von einem großen Autorenteam um das Holzbau Deutschland Institut vollständig überarbeitet und erweitert.

Mit der jetzt 340 Seiten umfassenden Neuauflage stellt die Publikation den aktuellen Stand des Holzbaus dar und liefert wertvolle Planungsgrundlagen für Architekten, Ingenieure und Fachplaner. Einen Schwerpunkt bilden neue Bereiche wie Vorfertigung, Überwachung und Montage, Tragsysteme, Bauphysik, Raumluft sowie die technische Gebäudeausstattung. Zahlreiche Regelkonstruktionen und -details machen das Buch zu einer praxisbezogenen Arbeitshilfe. Darüber hinaus wurden wesentliche Neuerungen in der holzbauspezifischen Planung berücksichtigt, darunter die Holztafelbauweise in den Gebäudeklassen 4 und 5 sowie Maßnahmen zum Witterungsschutz in der Bauphase. Der Holztafelbau ist nun bis zur Hochhausgrenze als Bauweise bauordnungsrechtlich geregelt.

Aktuelles

Rund um den Holzbau

Aktuelle Nachrichten, Informationen und Interessantes rund um den Holzbau sowie die wichtigsten News aus dem Holzbau Deutschland Institut.

Kompakte Informationen, Infobriefe und Factsheets finden Sie in unserem Bereich Wissen kompakt.

NETZWERK HOLZBAU

Gemeinsam für das Bauen mit Holz

Das Holzbau Deutschland Institut kooperiert erfolgreich mit verschiedenen nationalen und europäischen Partnern im Bauwesen.

Kunstraum Kassel, Nicolas Wefers

Basisarbeit

Merkblätter

Informationen für Planende

Technik im Holzbau

Fachregeln

Normungsarbeit

Allgemeine Normungsarbeit

Praxisgerechte Regelwerke im Bauwesen (PRB)

Forschung & Entwicklung

Praxisrelevante Forschung für den Holzbau

Fachberatung

Fachberatung Holzbau des Informationsdienst HOLZ

Kompetenzen

Im Holzbau verwurzelt

Im Holzbau Deutschland Institut verbinden wir die Erfahrung eines traditionsreichen Handwerks mit dem innovativen Wissen einer sich stetig weiterentwickelnden Holzbaubranche.

Unsere Kompetenzen zeigen sich dabei auf vier wesentlichen Ebenen.

Projekte

Aktuelle Projekte
im Institut

In Kooperation mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft werden in allen holzbaurelevanten Bereichen kontinuierlich Projekte bearbeitet und umgesetzt. Dabei übernimmt das Holzbau Deutschland Institut je nach Projekttyp eine zentrale, koordinierende oder begleitende und beratende Rolle.

Zur Festlegung der Schwerpunkte folgt das Holzbau Deutschland Institut einer regelmäßig angepassten Forschungs- und Entwicklungsagenda.

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