Institut

Von der Tradition
zur Innovation

Das Holzbau Deutschland Institut agiert seit 1990 als Organisation des Zimmerer- und Holzbaugewerbes mit dem Fokus auf die Praxis im Holzbau.

Zur Entwicklung von Innovationen im Holzbau bringen wir dabei unsere Kompetenzen aus allen relevanten Baudisziplinen zielorientiert ein, um Holzbauunternehmen und Planende mit dem nötigen Know-how für kommende Aufgaben zu unterstützen.

Eine unserer Kernaufgaben ist die Durchführung und Koordinierung praxisrelevanter Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern im Bauwesen.

Jan Bitter

INSTITUT

Stellenausschreibung Werkstudent*in (m/w/d) Holzbau

Du interessierst dich für den Holzbau und suchst eine neue Herausforderung sowie die Möglichkeit, dich neben dem Studium weiterzubilden.

Wir bieten dir die Chance, gemeinsam mit uns gesellschaftliche Lösungen für Klimaschutz und ressourceneffizientes Bauen zu entwickeln, wobei die praktische Anwendung im Holzbau immer im Fokus steht.

In Zusammenarbeit mit unseren Referent*innen unterstützt du die Erstellung von Arbeitshilfen und Fachpublikationen, beteiligst dich an der Normungsarbeit sowie an Forschungs- und Entwicklungsprojekten und kannst dich dadurch in verschiedenste Themenbereiche einarbeiten.

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Schallschutz

Berechnungsbeispiel Außenlärm nach DIN 4109-1 und 2:2018-01

Für alle Gebäude mit Aufenthaltsräumen, unabhängig davon, ob es sich um Wohn- oder Nichtwohngebäude handelt, ist der Schutz gegen Außenlärm nach DIN 4109-1:2018 zu berücksichtigen. Der Nachweis zum Schutz gegen Außenlärm ist integraler Bestandteil der Planung und ein notwendiger bautechnischer Nachweis. Maßgebend für die Festlegung der erforderlichen Schalldämm-Maße der raumumschließenden Bauteile sind die Außenlärmpegel am Gebäudestandort und an den einzelnen Fassaden sowie die Einbausituation der Fenster und die jeweiligen Abschlüsse zum Baukörper. 

Entsprechende Prognosen werden in der Regel von spezialisierten Ingenieurbüros durchgeführt, können aber - insbesondere bei Einfamilienhäusern – auch von Ingenieuren, Architekten oder auch Zimmerern entsprechend den gesetzlichen Anforderungen übernommen werden. Allerdings sind die Nachweise für Außenlärm nach DIN 4109-2:2018 vergleichsweise komplex und erfordern häufig Spezialwissen.

Deshalb haben wir das Nachweisverfahren in einem Dokument aufbereitet und anhand eines Beispiels praxisnah und anwenderfreundlich dargestellt.

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Schallschutz

Schallschutz von Holzbalkendecken im Bestand

In der Sanierung des Gebäudebestandes liegt zukünftig ein großes Potenzial im Hinblick auf die Wohnungsknappheit und die nachhaltige Nutzung der vorhandenen Bausubstanz. Während bei Neubauten die Planung und die Art der Ausführung nahezu uneingeschränkt vorgegeben werden kann, sind bei der Sanierung bestehender Gebäude konstruktive Aspekte wie Raumhöhe, statische Belastbarkeit und konservatorische Aspekte bestimmende Faktoren. Aus bauakustischer Sicht ergeben sich aus den genannten Beispielen ebenfalls Einschränkungen.

In diesem Beitrag soll der häufig anzutreffende Fall von Holzbalkendecken in Gebäuden in Massivbauweise näher, aber nicht abschließend betrachtet werden. Im Laufe der Zeit hat sich eine Vielzahl von Bauweisen entwickelt, die sich auch regional stark unterscheiden. Ausgehend von einer „Rohbalkenlage“ werden gängige Sanierungsvarianten vorgestellt und bewertet.

Standsicherheit und Tragwerksplanung

Bemessung von aussteifenden Deckentafeln nach dem Schubfeldträger-Modell

Die Publikation „Bemessung von aussteifenden Deckentafeln nach dem Schubfeldträger-Modell“ ist ab sofort auf der Homepage des Informationsdienst Holz verfügbar.

Der Eurocode 5 (EC 5) “Bemessung und Konstruktion von Hochbauten und Ingenieurbauwerken oder Bauteilen aus Holz” wird derzeit überarbeitet. Für die Bemessung von aussteifenden Deckentafeln wird das sogenannte Schubfeldträger-Modell (SFTM) zugrunde gelegt. Das SFTM wurde im Rahmen der Reihe „holzbau statik aktuell“ ingenieurmäßig aufbereitet und daraus Bemessungsgleichungen abgeleitet. Diese Gleichungen sind in den endgültigen Entwurf des EC 5 eingeflossen.

In der vorliegenden Publikation wird als Ergänzung zu „holzbau statik aktuell 03 – Bemessung von aussteifenden Deckentafeln“ aufgezeigt, wie die Schubflüsse in den Verbundfugen jeder beliebigen Platte allgemein berechnet werden können und welche Auswirkungen z.B. der Einsatz von Blockhölzern hat. Die hergeleiteten Gleichungen zur Berechnung der Schubflüsse wurden für die Entwicklung von EXCEL-Bemessungshilfen verwendet, die ebenfalls zum Download zur Verfügung stehen.

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Ressource

Warum Waldnutzung auch Klimaschutz ist

Aktueller denn je.

In einer multimedialen Reportage erläutern Wissenschaftler des Thünen-Instituts, wie durch eine nachhaltige und optimierte Bewirtschaftung die Klimaschutzleistung unserer Wälder gesteigert und gleichzeitig der gesellschaftliche Bedarf an dem vielseitig verwendbaren und nachwachsenden Rohstoff Holz auch in Zukunft gedeckt werden kann.

Schallschutz

Bauakustische Besonderheiten von Gebäudetrennwänden in Holzbauweise

Bauakustische Anforderungen stellen bei Reihen- und Doppelhäusern in Holzbauweise regelmäßig eine große Herausforderung dar. Sowohl im Massiv- als auch im Holzbau steht die Gebäudetrennwand im Fokus der Luft- und Trittschallübertragung. Eine nahezu vollständige Trennung der Gebäude, also eine „zweischalige Bauweise“, wird dabei seit langem als allgemein anerkannte Regel der Technik angesehen. In den letzten Jahren häufen sich jedoch Beschwerden über tieffrequente Schallübertragungen durch Gebäudetrennwände in Holzbauweise.

Trotz hoher bewerteter Schalldämm-Maße werden tieffrequente Geräusche durch die Trennwand wahrgenommen, was sich in einem Dröhnen von Gehgeräuschen oder einer erhöhten Wahrnehmbarkeit von Bassgeräuschen aus Audiosystemen äußert.

Forschungsergebnisse zu diesem Thema und zur Verbesserung dieses Übertragungsverhaltens sind seit 2003 bekannt. Maßnahmen zur Verbesserung werden jedoch nur unzureichend umgesetzt. Dieses Dokument soll den aktuellen Stand darstellen und Lösungsvorschläge für den Neubau und ggf. auch für die Sanierung aufzeigen. Für den Neubau ist die Datenlage günstig, für die Sanierung gibt es nur wenige Lösungen zur Verbesserung der tieffrequenten Schallübertragung.

Die Hinweise in diesem Dokument gelten nur für den Holzrahmenbau, nicht für den Massivholzbau.

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INFORMATIONSDIENST HOLZ

Hochschullehrer:innentage 2024

Nach längerer Pause möchte der INFORMATIONSDIENST HOLZ die erfolgreichen Hochschullehrer:innentage Holzbau wieder aufleben lassen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 19. und Freitag, den 20. September 2024 an der Hochschule Augsburg statt.

Am ersten Tag werden die anstehenden Änderungen und Neuerungen des Eurocode 5 präsentiert. In einer Vorstellungsrunde mit Fokus auf Forschungsinteressen und Forschungsinfrastruktur wird ein Überblick über die Tätigkeitsfelder der Kolleg:innen gegeben. Ein Barcamp bietet die Möglichkeit zum Austausch und zur Anbahnung möglicher Kooperationen.

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Lehre. Hier geht es um den Austausch darüber, wer in welchem Umfang Lehre anbieten kann und mit welchen Inhalten diese Lehre gefüllt werden kann. Abgerundet wird dieser Tag mit einer Diskussion über Lehrinhalte zu aktuellen Themen wie mehrgeschossiger Holzbau oder moderne Verbindungstechnik.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den INFORMATIONSDIENST HOLZ.

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Lehre. Hier geht es um den Austausch darüber, wer in welchem Umfang Lehre anbieten kann und mit welchen Inhalten diese Lehre gefüllt werden kann. Abgerundet wird dieser Tag mit einer Diskussion über Lehrinhalte zu aktuellen Themen wie mehrgeschossiger Holzbau oder moderne Verbindungstechnik.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den INFORMATIONSDIENST HOLZ.

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RESSOURCENEFFIZIENZ

Holzbau GIS – Modell zur nachhaltigen Einsparung von Treibhausgasen durch stoffliche Holznutzung im Bauwesen

Das Projekt “Holzbau-GIS” analysiert modellgestützt die Potenziale des Holzbaus zur Reduktion von Treibhausgasemissionen auf kommunaler Ebene und befasst sich mit der Kommunikation und dem Wissenstransfer der gewonnenen Erkenntnisse und Projektergebnisse. Um die gewonnenen Erkenntnisse in einen regionalen Kontext zu stellen, wird das Modell zur Kohlenstoffberechnung in ein GIS-basiertes, webfähiges Fachinformationssystem integriert. Anhand einer Beispielkommune werden auf Basis des GIS-Modells Verknüpfungspunkte gebildet, die es ermöglichen, die Treibhausgaseinsparungen durch Neubau- und Sanierungsmaßnahmen in Holzbauweise abzuschätzen und u.a. die regional verfügbaren Holzressourcen im Modell abzubilden.

Ziel des Projektes ist es, die stoffliche Nutzung von Holz im Bauwesen als wirksame Klimaschutzmaßnahme für Kommunen aufzuzeigen und praktisch umsetzbar zu machen. Das Fachinformationssystem bietet Entscheidungshilfen auf verschiedenen Bewertungsebenen, vom Einzelgebäude bis zum gesamten Gebäudebestand, um unterschiedliche Akteure bei der Bewertung der Umweltauswirkungen von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Kommunen können so eigenständig die Treibhausgasminderung durch den Einsatz des Baustoffes Holz in ihre Klimaschutzkonzepte integrieren. Darüber hinaus dient das Holzbau-GIS als Kommunikations-, Beratungs- und Informationsplattform, um die Vernetzung der Akteure im Holzbau zu unterstützen.

Das Projekt wurde von der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Disy Informationssysteme GmbH durchgeführt und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen des Waldklimafonds gefördert.

Der Abschlussbericht ist unter folgendem Link abrufbar:

Ziel des Projektes ist es, die stoffliche Nutzung von Holz im Bauwesen als wirksame Klimaschutzmaßnahme für Kommunen aufzuzeigen und praktisch umsetzbar zu machen. Das Fachinformationssystem bietet Entscheidungshilfen auf verschiedenen Bewertungsebenen, vom Einzelgebäude bis zum gesamten Gebäudebestand, um unterschiedliche Akteure bei der Bewertung der Umweltauswirkungen von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Kommunen können so eigenständig die Treibhausgasminderung durch den Einsatz des Baustoffes Holz in ihre Klimaschutzkonzepte integrieren. Darüber hinaus dient das Holzbau-GIS als Kommunikations-, Beratungs- und Informationsplattform, um die Vernetzung der Akteure im Holzbau zu unterstützen.

Das Projekt wurde von der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Disy Informationssysteme GmbH durchgeführt und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen des Waldklimafonds gefördert.

Der Abschlussbericht ist unter folgendem Link abrufbar:

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Aktuelles

Rund um den Holzbau

Aktuelle Nachrichten, Informationen und Interessantes rund um den Holzbau sowie die wichtigsten News aus dem Holzbau Deutschland Institut.

NETZWERK HOLZBAU

Gemeinsam für das Bauen mit Holz

Das Holzbau Deutschland Institut kooperiert erfolgreich mit verschiedenen nationalen und europäischen Partnern im Bauwesen.

Kunstraum Kassel, Nicolas Wefers

Basisarbeit

Merkblätter

Informationen für Planende

Technik im Holzbau

Fachregeln

Normungsarbeit

Allgemeine Normungsarbeit

Praxisgerechte Regelwerke im Bauwesen (PRB)

Forschung & Entwicklung

Praxisrelevante Forschung für den Holzbau

Fachberatung

Fachberatung Holzbau des Informationsdienst HOLZ

Kompetenzen

Im Holzbau verwurzelt

Im Holzbau Deutschland Institut verbinden wir die Erfahrung eines traditionsreichen Handwerks mit dem innovativen Wissen einer sich stetig weiterentwickelnden Holzbaubranche.

Unsere Kompetenzen zeigen sich dabei auf vier wesentlichen Ebenen.

Projekte

Aktuelle Projekte
im Institut

In Kooperation mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft werden in allen holzbaurelevanten Bereichen kontinuierlich Projekte bearbeitet und umgesetzt. Dabei übernimmt das Holzbau Deutschland Institut je nach Projekttyp eine zentrale, koordinierende oder begleitende und beratende Rolle.

Zur Festlegung der Schwerpunkte folgt das Holzbau Deutschland Institut einer regelmäßig angepassten Forschungs- und Entwicklungsagenda.

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